Mit Jin Shin Jyutsu ist jeden Tag Schatzsuche

 

Am vergangenen Sonntag machte ich eine Radtour mit Freunden. Unsere Freundin ist begeisterte Anhängerin des Geocachings* und so kam ich in den Genuss, zwischendurch mit einem GPS-Gerät bewaffnet durch die Wildnis zu pirschen.

* Kurz gefasst handelt es sich um eine Art Schatzsuche. Man erhält bestimmte Koordinaten und manchmal auch rätselhafte Hinweise. Dann macht man sich per Handy bzw. GPS-Gerät auf die Suche nach versteckten kleinen Kisten und Dosen, in denen einen evtl. kleine Geschenke zum Austauschen oder Rätsel zum Weitersuchen erwarten.

Zumeist geht es aber einfach um den Spaß des Suchens und Findens, und man kann sich ganz stolz in kleine Logbücher eintragen, wenn man erfolgreich gewesen ist. Hier ist ein kurzes Video dazu, falls es dich näher interessiert:

 

Abgesehen davon, dass es die kindliche Freude am Detektiv spielen oder Entdecker zu sein, in einem anrührt, war ich besonders davon begeistert, wie man beginnt, die Welt anders wahrzunehmen.

Ein Wegweiser ist mit einem Mal nicht mehr nur ein Schild, sondern auch ein potentielles Versteck für eine kleine Filmdose, in der sich Zettelchen mit vielen Finder-Namen darauf befinden.

Ein mit Moos bedeckter Baumstumpf auf einer Lichtung, zu der man sich durch Dickicht vorkämpfen muss, mutiert zur „Moosburg“. Dort findet sich dann eine Dose verborgen, in der man ein kleines Geschenk für den nächsten Entdecker hinterlassen kann.

Das Ganze funktioniert natürlich auch in der Stadt, und so ist Geocaching eine tolle Art, die Welt abseits der üblichen Wege zu erkunden.

Mich erinnerte das sehr daran, wie es mir bis heute geht, seit ich Jin Shin Jyutsu kenne.

Durch die Welt zu gehen ist nicht mehr das Gleiche wie früher

Es ist so viel spannender, an so vielen Ecken und völlig unerwartet Inspirationen und Bezüge zum Jin Shin Jyutsu zu entdecken. Sei es wie letztes Jahr in Kopenhagen, wo ich eine Apotheke fand, deren Türgriffe Hände waren. Eigentlich eine super Idee für jede Jin Shin Jyutsu-Praxis!

JSJ- Tür mit Händen in Kopenhagen

Oder ich fotografiere besonders interessante Hausnummern oder andere Objekte, auf denen sich Zahlen befinden. (Kennst du das, wenn andere Leute ganz verwundert gucken: „Was gibt’s denn da zu fotografieren? Was sieht sie, was ich nicht sehe?“) In diesem Fall ist es eine 36 „unter Strom“.

36 unter Strom

Auch der Besuch von Museen, Kirchen und anderen Orten mit Kunstexponaten kann so nie langweilig werden, weil ich immer auf der Suche nach Bildern oder Statuen bin, die z.B. Strömhaltungen zeigen. Ebenso kann ich eigentlich unterwegs an keinem Postkartenständer vorbeigehen, ohne einmal kurz zu „scannen“, ob ich dort eine schöne Karte für meine Jin Shin Jyutsu-Sammlung finde. So bin ich sogar ohne GPS die ganze Zeit auf einer kleinen Schatzsuche und erfreue mich an den vielen unverhofften Preziosen des Alltags, die ich dabei entdecke.

Das kam mit der Post

Du kannst dir also mein freudiges Lächeln vorstellen, als vor ein paar Tagen die Kartons mit den frisch gedruckten  Strömkalendern bei mir angeliefert wurden. So sehen sie nämlich aus:

DSC01610

Ja, passender kann es nicht sein für einen Kalender, der sich um 26 „Sicherheits“-Energieschlösser dreht ;)

 

Strömkalender

 

Mein Strömtipp:

Unser „Sicherheits“-Energieschloss 4 an der Schädelbasis ist unser „Fenster“. Es hat deswegen eine zentrale Bedeutung dafür, wie wir die Welt anschauen. Das Strömen der 4 hilft uns, neue Sichtweisen einzunehmen oder genauer hinzuschauen. Die 4 verhilft uns gewissermaßen zu „neuen“ Augen.

Mary Burmeister zitierte in diesem Zusammenhang immer gerne Marcel Proust:

 

Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin,
dass man neue Landschaften sucht,
sondern dass man mit neuen Augen sieht.*

 

* s. dazu auch:

 

 

 

Und wie bereichert Jin Shin Jyutsu dich bei der Schatzsuche im Alltag? Wie hat sich deine Aufmerksamkeit verändert? Schick mir gerne deine Funde oder berichte uns!

Du möchtest noch mehr über das Strömen lernen? Hier findest du eine Übersicht, wie das geht.

 

 

 

2 Comments

  • Sabine

    Reply Reply 29. Juni 2016

    Liebe Anke!
    Danke für den netten Artikel! So habe ich das Geocaching noch nie gesehen. Klingt als ob es richtig Spaß macht.
    Ich bin auch postkartensüchtig, habe allerdings noch nie auf Strömhaltungen geachtet. Das fällt mir aber jetzt sicher immer ein, wenn ich an einem Kartenständer stehe. Früher habe ich schöne Karten immer doppelt gekauft, damit ich eine verschicken kann.
    Ich weiß nicht, ob das JSJ mir geholfen hat, die Welt anders zu sehen. Ich hatte eigentlich immer schon ein Auge für “ kleine Wunder“, die es zu sehen gibt- so wie deine “ 36 unter Strom“.
    Auf jeden Fall hat das Strömen mir geholfen, mich selbst anders zu sehen und zu entdecken, meine Bedürfnisse wahrzunehmen, herauszufinden was mir gut tut. Das ist ein wunderbares Geschenk und ein „großes Wunder“. Dafür bin ich jeden Tag wieder dankbar!
    Herzliche Grüße
    Sabine

  • Liane Vollmer

    Reply Reply 15. Juli 2016

    Liebe Anke,
    vielen Dank für den schönen Artikel.
    Ich fahre oft mit Bus und Bahn und beobachte die Leute.

    Auf der letzten Bahnfahrt nach München beobachtete ich eine Frau,
    die die ganze Zeit ihre SES 1 hielt.
    Oder auch in meinen Seminaren finde ich es interessant wie die Menschen sich ganz intuitiv strömen.
    Ich finde „Zahlen erzählen uns Geschichten!“
    Sonnige Grüße
    Liane

    P.S.: Was mir gerade auffiel: Meine Wohnung hat die Hausnr. 4.
    Werde noch mal drüber nachdenken!

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