17-Mona-Lisa-im Louvre

Bild: The Free Birds on Unsplash

Energieschloss 17: Was könnte hinter dem geheimnisvollen und sagenumwobenen Lächeln der Mona Lisa stecken? Hier kommen ein paar Erklärungsansätze aus Jin Shin Jyutsu-Sicht. Vielleicht bringt dich das Energieschloss 17 demnächst auch dazu, museumsreif zu lächeln.

Der belgische Medizinprofessor Jan Dequeker hat ein etwas seltsam anmutendes Hobby, über das er sogar ein Buch geschrieben hat. Er betrachtet Gemälde daraufhin, ob die darauf Portraitierten erkennbare Krankheitszeichen zeigen.

Ich fühle mich ihm verbunden. Denn auch ich schaffe es kaum, ein Gemälde oder eine Skulptur anzusehen, ohne nach Jin Shin Jyutsu-Hinweisen zu schauen. Was sagt mir die Farbwahl, gibt es etwas zum Körperlesen und vor allem: Strömt sich da gerade jemand?

Das Portrait der Mona Lisa von Leonardo da Vinci ist für das Training eines solchen Blicks bestens als Einstieg geeignet. Denn für jede Person, die sich mit Jin Shin Jyutsu nur ansatzweise beschäftigt, ist offensichtlich:

Mona Lisa hält SES 17

Mona Lisa strömt sich auf dem Bild das “Sicherheits“-Energieschloss 17 an der Außenseite des Handgelenks.

Schloss 17 an der Außenseite des Handgelenks

Das „Sicherheits“-Energieschloss 17 befindet sich an der Außenseite des Handgelenks in Verlängerung des kleinen Fingers. Es ist so groß wie deine Handinnenfläche. Lege deine Hand sanft um die Außenseite deines anderen Handgelenks, um es zu strömen.

Du weißt noch nicht so ganz genau, wo welches "Sicherheits"-Energieschloss sitzt? Eine kostenlos herunterladbare Übersicht über alle Schlösser findest du bei den Tools.

Mehr zum Schloss 17 und den übrigen 25 Schlössern gibt es ansonsten im Selbsthilfebuch 2 zu erfahren.

Das berühmte Lächeln

Schon viele Menschen haben versucht, Mona Lisas Lächeln zu ergründen. Es gibt etliche Theorien dazu, warum diese Frau so zauberhaft und irgendwie geheimnisvoll lächelt. Gehen wir einigen dieser Theorien nach und fügen noch ein paar eigene hinzu.

Die 17 und das Herz

Kommen wir zunächst auf Jan Dequeker zurück. Er meinte, Anzeichen einer erblichen Hyperlipidämie bei der Portraitierten erkennen zu können. Diese Störung des Lipoproteinstoffwechsels belastet die Gefäße und ist ein großer Risikofaktor für das Herz.

Sollte Mona Lisa wirklich davon betroffen gewesen sein, so hat sie sich für eine gute Selbsthilfe zur Prävention entschieden.

Das „Sicherheits“-Energieschloss 17 liegt im Verlauf des Herzstroms. Es ist hilfreich für alle Stauungen im Brustbereich und insbesondere das Herz. Zudem hilft es ganz allgemein dem Gefäßsystem und harmonisiert auch im übertragenen Sinne Herzensangelegenheiten.

Zu Zeiten von Mona Lisa war das Riechsalz zwar noch nicht in Mode, das Halten der 17 hat jedoch eine vergleichende Wirkung. Sollte sie zu Ohnmachtsanfällen, z.B. wegen eines zu niedrigen Blutdrucks geneigt haben, so hätte ihr das Halten des Handgelenks ebenfalls geholfen.

Die 17 und die Fortpflanzungsenergie

Manche Kunstexperten vermuten, dass die Portraitierte zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes entweder schwanger war oder gerade ein Kind zu Welt gebracht hatte. Diese Hypothese ergibt sich u.a. aus der „verschleierten“ Maltechnik, die in dieser Zeit üblich für Frauen in diesem Zustand war.

Wenn das zutreffen sollte, hätte Mona Lisa wiederum eine exzellente Wahl getroffen.

Das „Sicherheits“-Energieschloss 17 stärkt unsere Fortpflanzungsenergie und unterstützt auf körperlicher Ebene den gesamten Hüft- und Beckenbereich. Es ist deswegen ein wichtiges Schloss, um eine Schwangerschaft vorzubereiten, zu begleiten und den Beckenbereich auch im Nachhinein zu stärken.

Die 17 und Entspannung

Vielleicht war Mona Lisa auch ein wenig aufgeregt, Modell zu sitzen. Das machte man schließlich nicht alle Tage. Oder sie neigte ganz allgemein zu Nervosität oder dazu, sich allzu viele Gedanken zu machen. Bei einer Schwangerschaft oder einem Neugeborenen, das zu versorgen ist, wäre das zumindest nicht ungewöhnlich.

Daher hat sie möglicherweise das entspannende Gefühl genossen, das das Halten des Handgelenks auslösen kann. Es würde jedenfalls dieses absolut gechillte Lächeln erklären.

Das „Sicherheits“-Energieschloss 17  hat die Bedeutung „Entspannung von Verstand und Nerven“. Wir können es anwenden, um angespanntes Nervenflattern zu beruhigen und kreisende Katastrophengedanken aufzuhalten. Es hilft uns, dem Leben mehr oder weniger tiefenentspannt entgegenzutreten.

Die 17 und Intuition

Auch wenn ich selbst noch nie Modell gesessen habe, stelle ich mir vor, dass man viiiiel Zeit zum Nachdenken hat, während man relativ reglos dasitzen muss. Wenn man nun in dieser Zeit sein Handgelenk hält, verbindet man sich über das Schloss 17 mit seiner Intuition und stärkt diese. Manche nennen es den spirituellen Aspekt der 17, andere sprechen von einem Zugang zur universellen Intelligenz.

Das Lächeln der Mona Lisa vermittelt den Eindruck, als wenn genau diese Wirkung der 17 bei ihr eingetreten ist: Sie betrachtet die Situation/die Welt in Ruhe und mit etwas Abstand und ist dabei mit ihrer eigenen inneren Weisheit verbunden.

Das „Sicherheits“-Energieschloss 17   harmonisiert unseren Geist, fördert kreatives Denken und unseren intuitiven Zugang.

Die 17 und der Dünndarm

Werden wir nun ein wenig profaner. Auch wenn Herr Dequeker hierfür keine Anzeichen entdeckt hat, plagten Mona Lisa möglicherweise einfach Blähungen oder Beschwerden im Dünndarm.

Dank ihrer Intuition (!) hätte sie in dem Fall an ihr Handgelenk gegriffen, um diese Beschwerden zu lindern.

In der Nähe des „Sicherheits“-Energieschlosses 17 verläuft die Dünndarmfunktionsenergie. Durch das Halten des Handgelenks stärken wir den Dünndarm und wie schon erwähnt den gesamten Beckenbereich.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die Dünndarmfunktionsenergie auch sehr wichtig für die Brustdrüse und deren Milchproduktion und damit das Stillen von Babys ist. Hier wird vor allem das Halten der Rückseite des Handgelenks empfohlen – ach, siehe da…

Handgelenk X Fußgelenk

Zu guter Letzt versteige ich mich noch in eine weitere Theorie.

Möglicherweise hatte sich Mona Lisa unglücklich ihren rechten Fuß verknackst – der Knöchel dick geschwollen und schmerzhaft, so dass sie ins Atelier humpeln musste.

Da traf es sich gut, dass sie ihren linken Arm ganz bequem auf einer Lehne ablegen durfte und mit der rechten Hand das linke Handgelenk strömen konnte. (Wer schon an einem meiner Kurse teilgenommen hat, weiß, wieviel Wert ich auf gutes Abpolstern der Arme und Beine lege, damit es komfortabel beim Strömen ist!)

Bei einem verletzten Fußgelenk hilft das Strömen des gegenüberliegenden Handgelenks und umgekehrt.

Vielleicht lächelte sie in dem Moment einfach deswegen so glücklich, weil die Schmerzen und die Spannung im Fußgelenk nachließen?

Finissage

Was immer Mona Lisa dazu bewogen hat, diese Pose einzunehmen, ich folge gerne dem Blogger Lenny, der über die Besonderheit des Bildes folgendes schreibt:

Es ist eine visuelle Darstellung der Idee des Glücks. […] Das Gefühl der Gesamtharmonie, das in dem Gemälde erreicht wurde, das besonders im schwachen Lächeln der Dargestellten zum Ausdruck kommt, spiegelt die Idee einer Verbindung wider, die Menschlichkeit und Natur vereint.

Ich möchte sehr gerne glauben, dass das Halten des Handgelenks – das unbewusste Strömen – seinen Teil zu genau dieser Wirkung beigetragen hat.

Probiere nun gleich selbst aus, ob dir das Halten deines Handgelenks auch ein unwiderstehliches Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wir sehen uns im Louvre!

P.S.

Natürlich gibt es noch so viel mehr Gemälde und Skulpturen, an/auf denen geströmt wird. Auch Picasso hat z.B. interessante Strömbilder gezeichnet. Da gibt es beispielsweise „Die schlafende Frau“, auch „Face of peace“ (!) genannt. Du wirst dort das “Sicherheits“-Energieschloss 17 wiederentdecken. Aus bildrechtlichen Gründen kann ich die Zeichnung hier nicht veröffentlichen, du kannst dir das Bild jedoch unter dieser Adresse anschauen: Die schlafende Frau

Kennst du auch Strömgemälde, -zeichnungen, -skulpturen o.ä.? Schreibe gerne in den Kommentaren.

P.P.S

Mehr Infos zu den Energieschlössern findest du auch auf meinen Boards bei Pinterest.

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    6 Kommentare für "SES 17 – Lächeln wie die Mona Lisa"

    • Cordula Viergutz

      Perfekt, Anke, diese Kombination aus Phantasie und Sachlichkeit hilft mir sehr, mir die Infos zu merken!! Danke!
      Cordula

    • Sonja Leuprecht

      Liebe Anke, eine wunderbar inspirierende Beschreibung! Danke!
      Sonja

    • Sabine Molinaroli

      Unglaublich spannende Idee und Erkenntnisse ! Das ist einfach toll – danke liebe Anke!
      Und wie Cordula oben schon sagte, jetzt kann man (ich) es mir richtig gut vorstellen und merken;)

    • Gisela Fischer

      Sehr gute interessante Gedanken, phantastisch formuliert.
      Auch das ist eine Kunst, die ich bei Anke schätze. Vielen Dank.
      Gisela

    • Kirstin

      Ich schließe mich den Aussagen oben an und möchte unbedingt bemerken, wie wunderbar ich deinen Humor finde und wie sehr mich so viele deiner Artikel ebenfalls – manchmal sanft manchmal lauthals – zum Lächeln und/oder Lachen bringen <3 Wunderbar! Danke!

    • Maria Faulhammer

      Liebe Anke, ich bin dir sehr dankbar für deine Anregungen, Beschreibungen und das Engagement, wie du zum Strömen anregst. In allem schließe ich mich den bisherigen Kommentaren an. Ich finde deinen Newsletter großartig und werde bei Gelegenheit auch mal wieder an einem „Kurs“ teilnehmen.

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