Der Erfahrungsbericht einer Leserin, die nach einem Bruch der Kniescheibe erfolgreich für ihr Projekt am Knie geströmt hat:

Der Unfall und die erste Zeit

„Ich hatte mir bei einem Unfall die Kniescheibe unten abgebrochen.

Das Knie wurde daraufhin innerhalb von 3 Monaten zweimal operiert. Danach ging es für 3 Wochen zur Reha. Insgesamt 5 Monate lang konnte ich nur an Krücken gehen und erst danach auch wieder Auto fahren.

Innen im Knie war es immer dick. Dadurch stand ich mit dem rechten Bein höher und bin gehumpelt. Dank kontinuierlicher Physiotherapie konnte ich das Knie nach einiger Zeit wieder vollständig beugen und strecken.

Doch trotz allem blieb das Knie innen immer geschwollen. Ich habe den Magenstrom geströmt, aber es zeigte nicht den gewünschten Erfolg.

Nach einigen Monaten wurde es dann auf einmal wieder ganz dick (siehe Bild) und weder Lymphdrainage noch Quarkwickel haben wirklich geholfen.

Was könnte dem Knie helfen?

Ich holte bei meiner Cousine Rat, die schon sehr lange strömt. Wir fanden gemeinsam heraus, dass das SES 4 ein guter Ansatzpunkt für mich sein könnte. Denn das SES 4 hilft unter anderem auch dem Knie.

Ich fing daraufhin an, folgende Sequenz zu strömen:

Linke Hand die ganze Zeit auf rechter 4
+
Rechte Hand erst auf die rechte 13,
dann auf die rechte 1,
dann auf die rechte 7,
abschließend auf die rechte 15

Falls du eine Übersicht über die SES brauchst, findest du sie hier.
Es handelt sich bei dieser Sequenz um eine Selbsthilfe-Kurzfassung des Stroms zum Öffnen von SES 4 (Text 1, S. 18).

Als ich diese Sequenz das erste Mal geströmt habe, lag ich abends im Bett. Beim Strömen hatte ich in beiden Händen das Gefühl als wenn ich an einen elektrischen Zaun fasse. Dieses Gefühl hat sich bis in die Ellenbogen hoch gezogen und ich konnte deshalb erst ca. 3 Stunden später einschlafen.

Die nächsten 3 Tage strömte ich die Sequenz weiter. Das Kribbeln in den Händen war nicht mehr so intensiv wie beim ersten Mal. Das Strömen hat das Knie schnell abschwellen lassen (siehe Bild):

Projekt am Knie - Jin Shin Jyutsu

Und dann kracht’s im Knie

Am 4. Tag habe ich am Abend geströmt und im Anschluss noch eine Kräftigungsübung für die Muskulatur gemacht. Danach setzte ich mich auf den Boden und zog die Knie an. Auf einmal gab es ein lautes dumpfes Krachen im Knie und ich blieb erschrocken für ein paar Minuten regungslos sitzen. Ich dachte, dass ich mir im Knie irgendetwas gebrochen hätte, obwohl es gar nicht weh tat.

Ich  bin dann langsam aufgestanden und zu Bett gegangen mit dem Gedanken, dass es schlimmer nicht mehr werden kann.

Am nächsten Morgen bin ich so gut gelaufen wie lange nicht. Innen im Knie ist es nicht mehr dick, ich stehe nicht mehr höher und dadurch humpele ich auch nicht mehr. Ich glaube nicht, dass das die Kräftigungsübung für die Muskulatur geschafft hat, denn diese mache ich schon seit Monaten.

Sondern dass das Strömen das Knie nicht nur schnell hat abschwellen lassen, sondern dass sich auch innen im Knie etwas getan hat. Denn das Gefühl innen im Kniegelenk ist auch anders. Ich kann es nicht wirklich beschreiben. Aber wie sich bei mir durch das Strömen der Darm anders gelegt hat, so hat sich auch das Kniegelenk anders zusammengefügt.

Ich werde zwar immer den Knieschaden behalten, aber ich hoffe, dass ich durch Übungen und das Strömen kein künstliches Kniegelenk benötige oder wenn, dann erst sehr viele Jahre später.

Und noch ein Extratipp im P.S.:

Nach der zweiten Operation musste ich 16 Tage im Krankenhaus bleiben. Ich war solange an einen Schmerzkatheter angeschlossen, weil mein Bein, damit es nicht einsteift und ich es wieder besser beugen kann, in einer Bewegungsmaschine war. Das ging von morgens bis abends, nur mit kurzen Unterbrechungen für das Essen und Toilettengänge.

Diese 16 Tage waren sehr lang und da ich, bis auf das eine Bein, nicht in Bewegung war und nur auf dem Rücken gelegen habe, wurde mein Darm sehr träge. Da ich nicht wie meine Bettnachbarin Abführtropfen nehmen wollte, habe ich geströmt. Und es hat bestens funktioniert :-)

Ich brauchte bei Bedarf nur ca. 20 min. zu strömen:

Rechte  Hand auf die linke 11 und mit der linken Hand den rechten Zeigefinger halten.“

Kurzgriff für den rechten Dickdarmstrom


Danke an meine Leserin für diesen Strömbericht. Wenn du auch eine besondere Strömerfahrung zu erzählen hast, schreibe mir gerne! Es ist für viele eine Inspirations- oder Hoffnungsquelle. Lass auch andere von deinen Strömerfahrungen profitieren :)




    1 Response to "Ach du dickes Knie"

    • Hermine Babinsky

      Das werde ich gleich mal Strömen. Ich habe schon länger mit meinem linken Außenmeniskus Probleme und ströme seit 2 Wochen die 5 und die 16 und noch die Finger und was ihr im You Tube so alles strömt. Bin an manchen Tagen beschwerdefrei. Nur heute nicht, weil ich gestern zu nix gekommen bin.
      Meine Mutti hatte starke Rückenschmerzen. Ist krumm gelaufen. Auch da hab ich die 5 und 16/ 20 min gehalten. Die reche Hand immer an der 5. Danach hatte sie keine Schmerzen mehr und konnte gerade stehen.
      Meine Tennispartnerin hatte wegen Umzug auch Rückenbeschwerden. Wir haben zusammen gesessen und gefeiert. Dabei hab ich Ihr auch die 5+16 geströmt, aber nur ca 10 min. Sie lachte darüber. Nach einer Weile guckt sie mich an, steht auf und beugt sich mit den Händen bis zu den Füßen. Sie war sehr erstaunt.

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