Kurz & Gut: Der Strömtipp gegen nervige Angewohnheiten

Strömtipp gegen nervige Angewohnheiten

Wer von uns kennt das nicht? Man macht immer wieder etwas, von dem man selber weiß, dass es einem nicht gut tut oder einfach überflüssig ist. Oder man denkt immer wieder bestimmte Gedanken, die einen vielleicht ängstigen oder beunruhigen. Und auch wenn man weiß, dass man das eigentlich besser lassen sollte, schafft man es nicht, damit aufzuhören. Zum Glück gibt es einen Strömtipp gegen nervige Angewohnheiten.

 

Erstmal auf die harte Tour

Seit ich das folgende Video – das es bisher leider nur auf Englisch gibt – gesehen habe, fällt es mir schon ein bisschen leichter, nervige Angewohnheiten zu stoppen. Ein Therapeut hat nämlich eine total effektive Therapie entwickelt (die Kernbotschaft  übermittelt sich auch, wenn man nicht so gut englisch kann, versprochen!):

 

 

Dann doch lieber der Strömtipp für nervige Angewohnheiten?

Falls du dich gerne auch von einigen Angewohnheiten befreien möchtest, aber keine Lust hast, dich dafür von einem Therapeuten anschreien zu lassen, gibt es zum Glück noch andere Möglichkeiten.

Natürlich wissen wir alle, dass es manchmal nicht reicht, einfach nur zu sagen „Dann hör doch auf damit“.

Obwohl ich gestehen muss, dass ich in mancher Situation inzwischen wirklich an das Video denke, innerlich darüber schmunzele und mir selber sage „Stop it“.

Allein dieser gedankliche Schritt in die Distanz zur Situation hat mir schon manches Mal geholfen, ein beginnendes Gedankenkarussell gleich in der Anfangsbeschleunigung zum Stoppen zu bringen. Es hilft dabei zu merken, dass man eine Wahl hat und die Situation beeinflussen kann.

Doch es gibt natürlich auch hartnäckigere Fälle. Und da hilft auf die Dauer vielleicht eher ein anderer Ansatz.

Wichtig dafür ist es, den Fokus nicht so sehr auf das „Abgewöhnen“ zu legen. Angeblich ist es 5x schwieriger, sich etwas abzugewöhnen als sich etwas Neues anzugewöhnen. Diesen psychologischen Vorteil solltest du nutzen.

Gewöhne dir das Strömen an, wenn eine schlechte Angewohnheit droht, da schlägt man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe: alte Gewohnheit weg und neue Gewohnheit eingeübt. Man sagt, dass sich eine neue Angewohnheit nach ca. 21 Tagen des Durchhaltens etabliert hat. Na, schau an!

 

Mein Strömtipp gegen nervige Angewohnheiten:

  • Die 21 (unterhalb des Jochbeins gelegen) hilft uns, aus "geistiger Gefangenschaft" zu entkommen. Einengende oder immer wiederkehrende Glaubenssätze und gedankliche Automatismen können auf die Dauer "ausradiert" werden.
  • Die 16 (unterhalb des äußeren Fußknöchels) ist unsere Ansprechpartnerin, wenn es darum geht "alte Strukturen zu Gunsten neuer aufzubrechen". Hier geht es unseren schlechten Angewohnheiten und alten Denkmustern so richtig an den Kragen.

 

P.S. Falls du noch nicht so ganz genau weißt, wo welches Schloss sitzt: Eine kostenlos herunterladbare Übersicht über die „Sicherheits“-Energieschlösser findest du in der Werkzeugkiste.

 

 

 

 

3 Comments

  • Sabine

    Reply Reply 20. Januar 2016

    Liebe Anke!

    Es tut gut, wieder von dir zu lesen!

    Das mit dem „Stop it!!!“ könnte man versuchen, sich anzugewöhnen- einfacher erscheint mir allerdings der Strömtipp. 😊 Besonders die 21 ist nett und leichter umzusetzen. Die 16 ist mangels Beweglichkeit und wegen der Masse an Bauch für mich schwerer.
    Weißt du, was mir bei dem Video übrigens am allerbesten gefällt? Die Sache mit dem Händewaschen! Darüber kann ich mich schlapplachen!
    Und herrlich finde ich auch, dass der Doc nicht wechseln „kann“ und die Patientin dann eben die ganzen fünf Minuten in Anspruch nimmt.
    Danke. Und ganz viel Erfolg bei dem Projekt: Selbsthilfebuch 1! Echt spannend.

    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Anke Oltmann

      Reply Reply 21. Januar 2016

      Liebe Sabine,

      ein Wort zur 16: im Laufe der Zeit findet man für jedes Schloss eine Möglichkeit, es (direkt oder indirekt) zu erreichen. Ich greife deinen Kommentar mal auf, um das beispielhaft zu verdeutlichen. Du brauchst z.B. ja nicht beide 16 gleichzeitig zu halten, sondern kannst sie nacheinander oder nur eine Seite strömen, das geht meistens deutlich besser. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass eine längerfristige Nebenwirkung der Verrenkungen, die man fürs Strömen unternimmt, häufig eine bessere Gelenkigkeit ist ;) Not macht ansonsten erfinderisch. Du kannst die 16 auch mit dem jeweils anderen Fuß strömen. Man kann die 5/16 z.B. in eine Gabel zwischen großem Zeh und Zeigezeh nehmen. Und im Selbsthilfebuch 2 gibt es ja weitere bequeme Selbsthilfe für die 16 (ich habe sie auch im Adventskalender beschrieben). Entscheidend ist wie immer der Fokus. Wenn du dir die 16 als Projekt vornimmst, wird es immer Wege geben, dich um sie zu kümmern. Alleine dadurch, dass dir das Thema der 16 bewusst wird, fangen die Dinge schon an, sich zu bewegen.

      Wie immer ein herzliches Danke für deinen Kommentar und bis bald
      Anke

  • Marion

    Reply Reply 15. Februar 2016

    aaaaah super, das kann ich immer wieder gebrauchen, vielen Dank dafür!

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