Bewegung mit der 1

Kennst du schon DEN Dauerbrenner als Strömprojekt für mehr Bewegung im Leben?

Es ist das Halten der 1 für eine Stunde und das für ein Jahr lang. Hier habe ich schon mal über das Projekt geschrieben.

In diesem Artikel möchte ich 2 Frauen ausführlicher zu Wort kommen lassen, die mir als Folge des vorherigen Artikels von ihren Erfahrungen mit dem Strömen der 1 berichtet haben.

Maritas Geschichte zur 1

„Vor einigen Jahren hat mein Vater über eine Bekannte von Jin Shin Jyutsu erfahren. Er natürlich wie immer total begeistert, wie sensationell das wäre und er hat auch schon die 3 Bücher und man müsste nur bestimmte Stellen halt und zack, geht’s los.

Hab‘s damals zur Kenntnis genommen, da es für mich nur eine mitgeteilte Neuheit mehr war. Aber, er hat genervt: Bei allem, egal was es war (Kopfweh, Müdigkeit, Lustlosigkeit, nicht wissen was tun, überlegen, Handgelenksschmerzen, kein Hunger, Übelkeit, etwas nicht verstehen, Mülleimer leeren, spazieren gehen usw.) wurde mir mitgeteilt, was ich genau jetzt zu halten habe, damit alles besser wird.

Hab ich dann ab und an gemacht, denn er hat nicht locker gelassen. Trotzdem hat bei mir nichts „gebitzelt“ und ich hab auch kein Lila gesehen. Bei der Strömgruppe, zu der er mich mal mitgeschleppt hat, gab‘s kein Aha-Erlebnis oder auch nur ansatzweise irgendwas Außergewöhnliches, so wie es bei ihm der Fall war.

Der Unfall – erstmal Schluss mit Bewegung

Naja, und dann hab ich mir bei einem Sturz vom Pferd das Brustbein gebrochen und bin im Krankenhaus gelandet. Belangloses Telefonat mit meinem Vater und auf einmal das Bedürfnis ihn zu fragen, was man denn bei einem Knochenbruch strömen könnte. Er hatte schon wieder 10 neue sensationelle Dinge entdeckt und musste erst mal nachschlagen. Später bekam ich dann eine SMS mit „Kleiner Finger“. Hab ich dann gemacht, konnte sowieso nichts anderes tun, war alles mit höllischen Schmerzen verbunden.

Und wie ich so den kleinen Finger halte und einfach so da bin, werden mir Dinge klar. Es war nicht irgendeine Idee oder Glaubenssätze, sondern „nur“ ein Gefühl. Es war auf einmal alles ganz klar und trotzdem habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt, sondern es einfach genossen. Wollte dieses Gefühl/diese Erkenntnis oder was das auch immer war (noch) nicht wahrhaben, habe es aber „zur Kenntnis“ genommen.

Die 1 kommt ins Spiel

Wochen und viele Jin-Shin-Jyutsu Bücher später (da konnte ich endlich wieder ein Buch halten) war mir nach dem Halten der Einsen. Ich hatte einiges gelesen, aber nicht wirklich geströmt. Und dann kamen diese üblen Rückenschmerzen zurück, die so lange nicht mehr da waren.

Hatte in Erinnerung, dass die 1 mit Voranschreiten im Leben und Bewegung in Feststeckendes bringen zu tun haben und anders als seitlich konnte ich sowieso nicht liegen.

Perfekt: Hänge mir ein Kissen zwischen die Knie und Stunde für Stunde und Tag für Tag so ausgeharrt und maximal auf die andere Seite gedreht. Muss glaub nicht dazu sagen, dass mich meine Psyche vor und zu Beginn des Strömens unaufhörlich mit folgenden Gedanken gequält hat: „Hoffnungslos, wo kommt das her, kein Arzt kann helfen, warum schon wieder ich, war‘s das jetzt schon im Leben, lebe ich das, was mir entspricht usw.“ Trotzdem machte ich weiter und weiter und weiter…

Und dann kam der Tag, an dem ich wieder einen Anflug von dem damals im Krankenhaus erlebten Gefühl bekam. Es wurde immer stärker und verschwand auch nicht mehr. Mir war plötzlich klar, dass ich alles selbst in der Hand habe, was ich zu tun hatte und dass ich es tun werden würde.

Tja, und das war mein Einsen-Erlebnis und der Start in ein Leben voller Jin Shin Jyutsu 😊

Die 1 ist geblieben

Mein Vater hat damit übrigens nicht mehr viel zu tun, er hat 1000 Erklärungen dafür, warum immer wieder andere Dinge besser wären und was an Jin Shin Jyutsu nicht funktioniert. Ich grinse dann und bedanke mich in Gedanken 1000-fach bei ihm dafür, dass er mich zum Jin Shin Jyutsu gebracht hat.

Die 1 und die Handinnenflächen sind für mich bis heute nach wie vor ganz besondere „Haltstellen“ und es ist so phantastisch, was ich immer wieder für neue Erkenntnisse, Ideen und Gefühle beim Halten bekomme. Das ist bei keinem anderen Energieschloss so, außer bei allem im Nackenbereich – aber da nur wenn ich geströmt werde.

Aktuell gibt es zu sagen, dass ich mir für morgens den Wecker immer auf 10 Minuten früher stelle und dann die Einsen halte und anschließend eine große Umarmung mache. Meistens startet der Tag dann besser, da ich irgendwie klarer und gesammelt bin. Manchmal verfalle ich dabei allerdings auch wieder in einen megaentspannten Tiefschlaf. Wenn der Wecker nach 10 Min wieder klingelt sind die Hände auf dem Bauch oder unterm Kopf oder sonst wo. Ich kann also nicht sagen, dass und ob ich jeden Tag die Einsen halte und für `ne Stunde schon gar nicht, aber darum geht es ja auch nicht wirklich.

Das macht Jin Shin Jyutsu mit mir

Soooo schön ist für mich, Jin Shin Jyutsu gefunden zu haben:

  • es ist nicht mehr tragisch, mitten in der Nacht aufzuwachen und stundenlang nicht mehr einschlafen zu können -> perfekte Strömzeit
  • irgendwo warten „müssen“ -> kein Problem und danke für die unerwartete Möglichkeit zu Strömen
  • durch „gezieltes“ Strömen nehme ich mir Zeit für mich
  • ich habe kaum noch Angst (vor was auch immer)
  • ich habe eine Art Urvertrauen, ein Wissen oder eine Verbindung zu etwas, das ich nicht wirklich beschreiben sondern nur fühlen kann“

Susannes Bericht zur 1

„Nachdem ich bereits zweimal versucht hatte, die Einsen zu strömen und aus verschiedenen Gründen abgebrochen hatte, nahm ich einen dritten Anlauf. Diesmal waren die Voraussetzungen sehr gut. Ich war seit kurzem in Rente und hatte Zeit und Ruhe und den Kopf frei dafür. Ich war „zufällig“ beim Stöbern durch alte Main Central-Hefte auf einen Artikel über das Einsen strömen gestoßen. Als ich den Artikel las, war mir sofort klar, dass ich es jetzt machen wollte und diesmal auch durchhalten würde.

Ich war sehr motiviert, obwohl ich das Strömen der Einsen von Anfang an sehr anstrengend fand und trotz Ausprobieren aller möglichen verschiedenen Haltungen im Liegen und Sitzen keine wirklich bequeme Position fand. So wechselte ich sehr viel die Haltungen und strömte abwechselnd im Liegen und Sitzen.

Trotzdem kam mir niemals der Gedanke aufzuhören. Denn ansonsten ging es mir gut dabei. Ich fühlte mich gelassen und ruhig. Auch wenn ich spürte, dass da einiges in meinen Gedanken und meinem Körper in Bewegung gekommen war, fühlte es sich nicht beunruhigend an.

Ab und zu zeigten sich alte Erlebnisse auf sehr sanfte Art und gingen dann wieder. So als wollten sie nochmals „Hallo“ sagen und sich dann verabschieden. Damit konnte ich gut leben.

Die 1 beginnt ihre Arbeit

Das ging ungefähr zwei bis drei Monate und ich dachte, es würde so bleiben. Doch dann begannen die Dinge stärker hervorzukommen, vor allem auf der körperlichen Ebene. Ständig zwickte und zwackte es irgendwo und es wurde immer unangenehmer. Sämtliche Beschwerden, Schmerzen und Zipperlein, die ich jemals körperlich gehabt hatte, sie reichten tatsächlich bis in die Kindheit, zeigten sich wieder.

Vor allem Ohr-, Kopf-, Rücken-, Schulter-, Nacken-, Fuß-, Knie- und Beinschmerzen und Gelenkschmerzen im ganzen Körper machten mir zu schaffen. Es war nicht so, dass es nicht auszuhalten war, aber es war bewegungsmäßig schon sehr beeinträchtigend und nervig. Fast jeden Tag zeigte sich etwas Neues. Und obwohl ich neben den Einsen sehr viel strömte und auch geströmt wurde, wurde es nicht wirklich besser. Zum Glück hatte ich eine sehr gute Osteopathin, die mir dann zusätzlich geholfen hat.

An ein Aufhören habe ich trotzdem niemals gedacht. Nach und nach wurde alles langsam wieder besser.

Der einzige körperliche Schmerz, der sich erst später und dann zum Glück eher schwach zeigte, war meine Migräne, die mich 40 Jahre lang begleitet hatte und erst durch das Strömen endgültig verschwunden war. Da war ich sehr gespannt, ob sie nochmals auftaucht. Es verwunderte mich dann sehr, dass ausgerechnet die Migräne, die viele Jahre total heftig gewesen war und mich sehr beeinträchtigt hatte, sich in so abgeschwächter Form und ohne die unangenehmen Begleiterscheinungen zeigte. Doch natürlich war ich sehr froh, es nicht nochmals erleben zu müssen.

Nach dem Körper kommt die Seele in Bewegung

Nach 7 Monaten kamen dann auf seelischer Ebene ein paar noch nicht ganz abgeschlossene Ereignisse und wollten gesehen und bearbeitet werden. Glücklicherweise geschah dies alles sehr sanft im Gegensatz zu den körperlichen Erscheinungen. Aber auch das empfand ich als sehr anstrengend.

Dann kam eine mehrwöchige Pause, über die ich sehr froh war, denn ich fühlte mich von allem ziemlich erschöpft.

Einige Zeit später trat dann ein Projekt zutage, das ich schon länger kannte und bisher noch nicht bearbeitet hatte. Es wurde jeden Tag deutlicher und zeigte mir, dass ich mich jetzt unbedingt darum kümmern müsste. Zuerst hatte ich aber noch nicht die nötige Klarheit, um es lösen zu können. Da in diesem Projekt Abschied und Trauer mitschwangen, fiel es mir schwer. Doch durch das tägliche Einsen Strömen hat sich auch da der richtige Weg gezeigt und auf einmal war mir alles völlig klar und ich konnte es dann erstaunlich leicht und mühelos beenden.

Die letzten Monate wurde es dann deutlich ruhiger und es zeigten sich keine neuen Dinge mehr.

Ein Ende finden?

Zum Schluss war es sehr kurios. „Eigentlich“ hatte ich das Ende des Projekts mit Sehnsucht erwartet, da ich das Einsen Strömen bis zum Schluss anstrengend fand. Aber als es dann soweit war, konnte ich kein Ende finden und wollte gar nicht mehr aufhören. So schwer ich es auch empfunden hatte die ganze Zeit über, so sehr hatte ich mich auch daran gewöhnt und so gut tat es mir.

Ich habe dann noch ca. 6 Wochen gebraucht, es wirklich zu beenden. Wenn ich da nicht in Urlaub gefahren wäre mit der ganzen großen Familie und dadurch eine total andere Tagesstruktur hatte und mir weniger Zeit für das Strömen genommen habe, wäre ich vermutlich heute noch dabei.

Aber es ist auch jetzt ein halbes Jahr später noch so, dass ich sehr häufig die 1 ströme, was ich vorher nie in dem Maße gemacht habe.

Was mir übrigens erst später beim Anschauen von Urlaubsbildern auffiel, war, dass sich der Umfang meiner Oberschenkel reduziert hat und auch die Knieinnenseiten Ansammlungen verloren haben, die ich vorher gar nicht als solche wahrgenommen hatte.

Was die wieder aufgetauchten Projekte, vor allem die körperlichen Beschwerden angeht, bin ich inzwischen sehr dankbar dafür, dass ich sie noch einmal anschauen konnte. Denn sie zeigten mir, wie viel sich durch das jahrelange Strömen verändert hat, wie viele Projekte sich aufgelöst und verabschiedet haben oder gut erträglich geworden sind und wie gut es mir mittlerweile geht. Und darüber bin ich sehr froh und dankbar.“


Hier geht’s zu einem weiteren Erfahrungsbericht zur 1: „Es war einmal ein Muttermal“ – Wie das Strömen der 1 in nur 15 Tagen bei einem Hautprojekt behilflich war


Du möchtest auch, dass in dein Leben, Denken oder Fühlen mehr Bewegung kommt? Vielleicht ist dann das regelmäßige Halten der 1 ein guter Anfang – es muss ja nicht gleich eine ganze Stunde und ein ganzes Jahr sein. Aber wer weiß – vielleicht kommst du auf den Geschmack?

Berichte gerne von deinen Erfahrungen in den Kommentaren.



    2 replies to "Wie die 1 dich in Bewegung bringt"

    • Sabine Grützmacher

      Hallo liebe Anke
      inspiriert aus dem Weihnachtskalender dem 11. Dezember an dem die Dame beide Energiepunkte geströmt hat ,habe ich mir gedacht das setze ich weiter fort. Also Ströme ich jetzt immer das Datum das hört sich im ersten Moment ein bisschen verrückt an aber im Januar Ströme ich immer den entsprechenden Tag plus die eins. Es tut sich etwas ich freue mich sehr darüber und bleibe auch dran. Ich werde es im Februar und in den anderen Monaten weiter fortführen. Vielen Dank und ganz
      Liebe Grüße
      Sabine

      • Anke Oltmann

        Liebe Sabine,
        das hört sich gar nicht verrückt für mich an. Ich lasse mich auch sehr gerne vom Tagesdatum inspirieren! Dein Projekt hört sich sehr spannend an, berichte mir gerne weiter davon.
        Herzliche Grüße
        Anke

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